Ist es nicht seltsam, dass wir vom Glück glauben, wir hätten es verdient, aber vom Unglück denken, es wäre nicht gerecht? Ist es nicht seltsam, dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen, uns am längsten in Erinnerungen bleiben, aber Momente, die wie festhalten möchten, so schnell an Deutlichkeit verlieren? Ist es nicht seltsam, dass wir darauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen, es aber als lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen? Ist es nicht seltsam, dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen, anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu finden? Ist es nicht seltsam, dass Freudentränen genauso schmecken wie die aus Schmerz und Kummer, sie unserem Leben aber einen völlig anderen Geschmack verleihen? Ist es nicht seltsam, dass alles gegeben zu haben immer noch zu wenig sein kann und nichts zu bekommen einen irgendwann zu viel wird?
— unknown (via fabelhaftewelt)
Samstagnacht. Wir liegen wach, weil die Schmetterlinge in unseren Bäuchen uns nicht schlafen lassen. Der Signalton meines Handys ist zu meinem Lieblingsgeräusch geworden, weil er mir die Dinge ankündigt, die mich schweben lassen. Weil er zum Boten jenes Menschen geworden ist, den ich über alles liebe. Neben den Buchstaben auf dem Display, die sich zu den süßesten Worten verbünden, die man mit den Augen schmecken kann, ist es immer das Gleiche, was uns von Nächten wie dieser bleibt: ein Ziehen in den Waden und der Geruch seines Parfüms auf meiner Haut. Heute Nacht werde ich wieder davon träumen ihn zu küssen. Genauso wie morgen Nacht. Und übermorgen Nacht. Und die Nächte danach. So wie andere Menschen Schäfchen zählen, so zähle ich die Nächte, die noch zwischen meiner Sehnsucht und dem Augenblick liegen, in dem sich unsere Lippen endlich wieder berühren.
— zwei sommer (via fabelhaftewelt)
Selena Gomez being cute, even though she always is.
wunder-schoen-aber-selten:
Es ist nicht einfach mit der Liebe. Viele wollen jemanden haben, der ihnen den Atem nimmt ohne dass sie dabei ersticken.
Wisst ihr, wie man als kleines Kind noch an Märchen geglaubt hat? An eine ganz bestimmte Vorstellung davon, wie das eigene Leben aussehen wird? Ein weißes Kleid, der Märchenprinz, der uns auf einem Schimmel in sein Schloss auf dem Berg entführt? Man hat nachts im Bett gelegen, die Augen geschlossen und glaubte ohne jeden Zweifel, dass es so werden würde. Der Weihnachtsmann, die Zahnfee, der Märchenprinz – sie alle waren einem so vertraut, dass man sie fast anfassen konnte. Doch irgendwann wird man erwachsen. Eines Tages macht man die Augen auf und das Märchen ist verschwunden. Und dann halten sich die meisten an die Dinge und Menschen, denen sie vertrauen können. Aber die Sache ist die: Es ist schwer, dieses Märchen ganz aufzugeben. Denn fast jeder hat noch diese winzige Hoffnung, dass man eines Tages die Augen aufmacht und es ist alles wahr geworden. Glaube ist, wenn man es so betrachtet, schon eine komische Geschichte. Er begegnet einem manchmal, wenn man ihn gar nicht erwartet. Eines Tages wird einem klar, dass das Märchen vielleicht ein bisschen anders ist, als man es sich erträumt hat. Und das Märchenschloss - tja, das ist vielleicht gar kein Schloss. Und das “…und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende” ist nicht so wichtig, solange man in diesem Augenblick glücklich ist.
— unknown (via fabelhaftewelt)
t-r-a-e-u-m-e-r-i-n:
ich frage mich, wer heutzutage noch sagen kann, dass er glücklich ist, so richtig glücklich. ich glaube es gibt niemanden, der das von sich behaupten kann. ich glaube wir sind alle irgendwo ein kleines bisschen traurig und zerbrochen.
ich laufe durchs leben mit der rosarotenbrille auf dem kopf. sie macht mich hilflos, aber unendlich glücklich. manche macht sie blind. aber ich will sie nicht abnehmen, denn ich sehe viel besser durch sie. ich sehe dich!
— moi (via fabelhaftewelt)
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